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Raze - Break 4 Love 12'' Vinyl Maxi Germany ✓ Ähnliches Exemplar gerade verfügbar — jetzt ansehenBenny Goodman Sextett/ Rosemary Clooney – Goodbye / A Fine Romance 78 Rpm
39,99 €
- Format
- Schellack
- Stil
- Jazz
- Cover
- VG+
- Artikelnr.
- l234
Benny Goodman Sextett/ Rosemary Clooney - Goodbye / A fine romance 78 rpm
Dossier Für diesen Artikel haben wir uns besonders viel Mühe gegeben.
Beschreibung
„Yenkins“ steht in Klammern unter dem Titel. Gemeint ist Gordon Jenkins — und der Name ist ausgerechnet bei dem Stück verrutscht, mit dem Benny Goodman seit 1935 seine Sendungen ausklingen ließ. Ob sich die deutsche Setzerei vertan hat oder der Fehler schon in der amerikanischen Vorlage stand, ist am Etikett nicht zu entscheiden. Jenkins schrieb das Stück, als er noch bei Isham Jones arbeitete; Jones soll es als zu traurig abgelehnt haben.
Eine Zeile darüber steht, womit Philips warb: „a. d. Film ‚The Benny Goodman-Story‘“. Der lief am 27. März 1956 in den deutschen Kinos an, seine Filmmusik erschien bei Decca. Was diese Platte spielt, ist etwas anderes. Philips durfte in Europa die Aufnahmen der amerikanischen Columbia herausbringen, und dort trafen Goodman und Rosemary Clooney ein einziges Mal aufeinander: Ende 1955 nahm sein Sextett mit ihr in New York auf. Drei der sechs Stücke des daraus entstandenen Albums trugen ihre Stimme, „Goodbye“ war eines davon; im Sextett saßen unter anderem Buck Clayton, Urbie Green und Dick Hyman.
Die Rückseite lässt ihren Namen weg, und das ist keine Nachlässigkeit: „A fine Romance“ von Jerome Kern und Dorothy Fields, 1936 für den Astaire-Rogers-Film „Swing Time“ geschrieben, spielt das Sextett ohne Gesang. Der Kasten links nennt korrekt den Verlag Chappell.
Katalognummer B 21 826 H, Matrize AA 21826, die Seiten als 1 H und 2 H unterschieden; die 21 826 ist auch in den Spiegel neben dem Etikett geprägt. Ein Pressjahr steht nirgends, und früher als der deutsche Kinostart kann die Platte nicht sein. Auf der B-Seite klebt eine runde gelbe Marke mit handgeschriebener 236 über dem Philips-Schriftzug — belegt ist der Kleber, nicht seine Herkunft.
Alle Belege (12 Quellen)
- Eigene Erhebung am Objekt — Philips, deutscher Randtext („Vervielfältigung, öffentliche Aufführung und Verbreitung dieser Platte durch Rundfunk ist untersagt“ / „Alle Rechte des Plattenherstellers und des Eigentümers des aufgenommenen Werkes vorbehalten“), BIEM; Katalognummer B 21 826 H auf beiden Seiten; Matrize AA 21826, Seite A 1 H, Seite B 2 H; Geschwindigkeitsangabe 78 N. Seite A: „Goodbye“, Zeile „a. d. Film ‚The Benny Goodman-Story‘“, Komponistenklammer „(Yenkins)“, Interpretenzeile „DAS BENNY GOODMAN-SEXTETT / ROSEMARY CLOONEY“. Seite B: „A fine Romance“, „(Fields / Kern)“, Verlagskasten „Chappell“, Interpretenzeile nur „DAS BENNY GOODMAN-SEXTETT“, ohne Clooney. Im Spiegel neben dem A-Etikett ist „21 826“ mit darunterliegendem „1 H“ in den Schellack geprägt. Am Mittelloch ist das Etikettenpapier leicht aufgeworfen; auf der B-Seite klebt eine runde gelbe Marke mit handgeschriebener „236“ über dem Philips-Schriftzug. Kein Pressjahr auf den Etiketten.
- Eigene Erhebung am Objekt — Philips (D), B-Reihe, Nummernkreis 21520–21953, dort erfasste Jahrgänge 1952–1955; B 21 826 H ist damit als deutsche Philips-Ausgabe der mittleren fünfziger Jahre ausgewiesen. Der Index nennt „Jahrgänge“ ausdrücklich als Zeitraum der dort erfassten Titel, nicht als Randdatum der Serie — die Filmzeile auf dem Etikett datiert dieses Exemplar auf 1956.
- Eigene Erhebung am Objekt — „AA 21826“ ist die Philips-Matrizennummer, nicht die Katalognummer; die deutschen Philips-Katalognummern lauten „P 44047 H“ bzw. „B 21047 H“.
- https://en.wikipedia.org/wiki/Goodbye_(Gordon_Jenkins_song) — „Goodbye“ stammt von Gordon Jenkins, veröffentlicht 1935, und wurde als Schlussthema der Benny-Goodman-Sendungen bekannt. Jenkins schrieb es in seiner Zeit bei der Isham-Jones-Kapelle, die es angeblich als „too sad“ ablehnte. Goodman nahm es am 27. September 1935 auf (Victor 25215).
- https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Benny_Goodman_Story — Der Film „The Benny Goodman Story“ (Universal-International, Regie Valentine Davies, mit Steve Allen und Donna Reed) hatte am 2. Februar 1956 in Chicago Premiere und lief am 27. März 1956 in den deutschen Kinos an. Goodman spielte den Großteil der Klarinettenmusik für den Soundtrack selbst ein.
- jazzmessengers.com, Beschreibung „The Benny Goodman Story: Complete Soundtrack“ (Suchtreffer-Auszug; direkter Abruf der Seite scheitert) — Die Filmmusik zu „The Benny Goodman Story“ erschien bei Decca (DL 8252/8253) — also nicht bei Columbia und damit nicht über Philips.
- https://jazztimes.com/features/rosemary-clooney-jazz-singer/ — Rosemary Clooney und Benny Goodman nahmen Ende 1955 in New York gemeinsam auf; drei der sechs Stücke des daraus entstandenen Albums tragen ihren Gesang: „Goodbye“ (mit dem Sextett), „Memories of You“ (Trio Goodman / Dick Hyman / Bobby Donaldson) und „It’s Bad for Me“. Es war ihre einzige Sitzung mit dem Klarinettisten. Das Album erschien in Columbias 10-Zoll-Reihe „House Party“. November und 6. Dezember 1955) — im Text daher nur „Ende 1955“.
- https://archive.org/details/lp_date-with-the-king_benny-goodman-sextet-benny-goodman-trio — Album „Date With The King“, Columbia CL 2572, 1956, sechs Titel: Memories Of You, Can’t We Talk It Over, That’s A-Plenty, A Fine Romance, It’s Bad For Me, Goodbye. Genannte Mitwirkende u. a. Benny Goodman Sextet, Benny Goodman Trio, Rosemary Clooney, Buck Clayton.
- Suchtreffer-Auszug einer Sitzungsaufstellung zu „Date with the King“ (jazzmessengers.com / castalbums.org) — Besetzung der Sextett-Sitzung u. a. Buck Clayton (Trompete), Urbie Green (Posaune), Dick Hyman bzw. Claude Thornhill (Klavier), Aaron Bell (Bass), Bobby Donaldson (Schlagzeug) neben Goodman.
- https://en.wikipedia.org/wiki/A_Fine_Romance_(song) — „A Fine Romance“: Musik Jerome Kern, Text Dorothy Fields, 1936 für den Film „Swing Time“ geschrieben und dort von Fred Astaire und Ginger Rogers eingeführt; Verlag Chappell & Co. — das erklärt den Verlagskasten „Chappell“ auf der B-Seite.
- https://de.wikipedia.org/wiki/Philips_Phonographische_Industrie — Wörtlich: „lizenzierte Aufnahmen der Columbia Records ab 1951, die bis 1961 weder Vertrieb noch Produktion für Europa besaßen“ — Philips brachte die Aufnahmen der amerikanischen Columbia in Europa unter eigenem Etikett heraus.
- Discogs-Suchtreffer zu Master 639322 bzw. Columbia 40625 — Die Kopplung „Goodbye“ / „A Fine Romance“ erschien in den USA 1956 als Columbia 40625 (78) bzw. 4-40625 (45).
Eigene Recherche am Exemplar, Stand 07.09.2026. Jede Aussage ist belegt oder als Einschätzung gekennzeichnet.
Trackliste
| A | Goodbye | |
| B | A fine romance |
Echte Kundenbewertungen
Danke für die prompte Zusendung. Artikel wie beschrieben. Gerne wieder.
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