Ein Vater schreibt einen Brief, den er hoffentlich nie abschicken muss – und das Foto dazu machte seine Frau.
Ein Vater schreibt einen Brief, den er hoffentlich nie abschicken muss – und das Foto dazu machte seine Frau.
Sechs Wochen vor der Premiere sang Evelyn Künneke in Wien schon die Lieder des Films – zwei Schlager von Jary und Balz.
Gepresst in Frankreich, verkauft in Lüttich: Gilbert Bécaud 1954, ein Jahr bevor ihn das Olympia zum Star machte.
Nach dem Welthit kam die Frage: Glückstreffer oder Rezept? Baccara antworteten mit dieser Single.
Zwei Melodien, die erst nachträglich zu Kirchenmusik wurden – Rudolf Schock singt sie, in der Hülle seines Starruhms.
Strohhut, Latzhose, Baumwolle – und darunter ein Stadtkind aus Watts, das in München zum Bluesmann wurde.
Beide Etiketten nennen dieselbe Band. An Schlagzeug und Gitarre saßen auf der zweiten Seite aber vermutlich andere.
Wie aus Fabians knurrendem „Tiger“ ein deutscher Schlager wurde – und wer ihm die Worte gab.
Eine Schwedin, ein West-Berliner Tanzorchester und ein Film über die Mittsommernacht: Stockholm als deutscher Kinotraum.
Bierkrug, Kuckucksuhr, Heidelberg-Wimpel – und mittendrin ein Wort, das kein Souvenir ist.
Vorne Zeitungsschlagzeilen, innen eine Dusche mit Kruzifix: Prince packte 1981 seine ganze Provokation in eine Hülle.
Das Etikett sagt „aus dem Film“ – doch als der Film kam, standen im Bild teils schon andere Comets.
Über Jimmy Gregg geben nur seine Platten Auskunft – drei auf Kingsport, mehr als von jedem anderen bekannten Künstler des Labels.
Der erste Rapper bei einem Major, der erste Rap-Song mit Gold – und der Bruder seines Managers, bald Run von Run-DMC.
Ein weißes Etikett ohne Sängernamen – dahinter ein Teenie-Idol, das seinen Nummer-eins-Hit in den Club schickt.
Zwei Zahlen in Klammern zeigen: Beide Seiten sind Victor-Aufnahmen – die eine entstand in Chicago, die andere in Havanna.
Der Kuss machte die Schlagzeilen – die Platte dazu war für DJs bestimmt, und in der Autorenzeile fehlt ausgerechnet Madonna.
Auf Omega hieß das Stück „Full Petrol“, auf der deutschen Decca „Full Patrol“: Brüsseler Boogie der frühen Fünfziger.
Nach dem Konzert soll Furtwängler wütend den Wagen gestoppt haben – was sein Produzent aus Bayreuth machte, liegt in dieser Kassette.
Auf beiden Seiten steht „Miller“ – gemeint ist jedes Mal ein anderer Mann. Dazu eine Session in Hollywood, eine in New York.
Der Schlagerkönig auf dem Löwenthron – und den Titelsong textete ausgerechnet der Kopf der EAV mit.
Ein Gefängnislied, ein Blues von Leroy Carr und ein Posaunist an der Mundharmonika: Lonnie Donegan im Mai 1955, vor dem Durchbruch.
Weihnachtsmann, Minikleid, Tanzparty: Warum ein Hamburger Zeitschriftenhaus diese Weihnachtsplatte machte.
Zwei Seiten, zwei Arrangeure – und ein Sänger, der 1956 gerade seinen ersten Plattenvertrag unterschrieben hatte.